Apr
02
18

Regina & Johannes | Engagement

Der Herbst hat etwas ganz magisches. Während die Natur im Sommer noch mit bunten Farben besticht, wird der Herbst so edel und ruhig. Schon seit meiner Kindheit freue ich mich jedes Jahr auf diese Zeit. Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Besonderheiten, aber irgendwie tut es mir der Herbst immer wieder auf’s Neue ganz besonders an. Vielleicht ist es diese aufkommende Gemütlichkeit oder die Farbstimmung – alles strahlt so viel Wärme aus.
An einem besonders schönen Herbsttag im vergangenen Oktober habe ich mich mit Regina und Johannes getroffen, sodass wir uns ein wenig beschnuppern und kennenlernen konnten. Ich werde die Hochzeit der beiden im Herbst diesen Jahres begleiten und zu jeder Hochzeitsreportage gehört für mich ein Engagementshooting dazu. In etwa 70 % meiner Hochzeitspaare waren noch nie gemeinsam vor der Kamera gestanden und sind daher noch nicht mit dieser Situation vertraut. Jede gebuchte Hochzeitsreportage enthält ein solches Shooting und ist für mich nicht mehr wegzudenken. Warum?

1.) Ich liebe Paarshootings! Es macht mir einfach super viel Spaß euch zu fotografieren und ich habe so viel Lust darauf, dass es für mich ein absolutes MUSS ist. Warum also für etwas Geld verlangen auf das ich sowieso scharf bin?
2.) Vor einer Kamera zu stehen kann sehr befremdlich sein. Ihr kennt das vielleicht von Geburtstagen oder Hochzeiten, wenn Onkel Bob oder Tante Inge mit der Linse vor euren Gesichtern herum fuchteln. Bei dem Verlobungsshooting könnt ihr euch schon etwas mit der Kamera anfreunden und arrangieren.
3.) Ihr seht, dass ihr einfach ihr selbst bleiben könnt. Oft werden Fotoshootings assoziiert mit steifem Posing, einem starren Blick in die Kamera und einem netten Grinsen – BLOß NICHT! Schaut mich nicht an, denn ich will EUCH sehen! Ich möchte eure Liebe einfangen und dazu gehört es zu kuscheln, sich anzulachen, sich auszulachen, sich liebe, böse oder auch schmutzige Dinge zuzuflüstern. 😉
4.) Die Bilder eignen sich perfekt für eure Einladungskarten oder sie an eurer Hochzeit aufzustellen. So erhält eure Papeterie oder auch die Dekoration eurer Hochzeit noch ein mal den finalen und persönlichen Kick.
5.) Wir lernen uns kennen. Ich sehe wie ihr als Paar seid, ihr seht wie ich als Mensch bin, wie ich arbeite und wie bescheuert ich manchmal kichere, in meine Kamera grinse und umher springe (das kann tatsächlich ziemlich befremdlich sein!). Es gibt uns einfach die Möglichkeit schon ein mal einen Schritt aufeinander zuzugehen und uns kennenzulernen.

Mit Regina und Johannes bin ich noch ein wenig weiter Richtung Wald gefahren als wir alle groben Details besprochen haben. Die liebe Regina hat sogar diesen wunderbaren Blumenstrauß selbst gebunden der den Bildern noch ein mal etwas Eleganz und Verlobungs-/Hochzeitsstimmung gibt. Ich bin kein Freund des großen Schnickschnacks, aber diese liebevolle Detail holt noch ein mal das letzte bisschen aus den Bildern heraus. Gemeinsam saßen und lagen wir in einem Kornfeld, haben einen Zaun bezwungen und sind durch ein wunderschönes Waldstück gelaufen, das von der Herbstsonne in ein goldenes Wunderland verwandelt wurde.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Durchstöbern der Bilder und bin gespannt auf eure Meinung. Ist ein Verlobungsshooting für euch ein “Must Do” oder eher überflüssig?

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